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Veröffentlicht am: 02.06.2026

Tödlicher Frontalzusammenstoß zwischen Schönbrunn und Vierkirchen

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Schönbrunn und Vierkirchen hat am Dienstagnachmittag (02.06.2026) einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck alarmierte die Einsatzkräfte um 17.09 Uhr mit dem Stichwort „Verkehrsunfall - 1 bewusstlose Person eingeklemmt“.
 
Auf der Verbindungsstraße nahe Rudelzhofen waren drei Fahrzeuge in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet ein 19-jähriger BMW-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache in einer Kurve im Waldstück auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden Toyota einer 61-jährigen Frau. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge massiv deformiert und von der Fahrbahn in den Straßengraben bzw. den angrenzenden Wald geschleudert. Der BMW touchierte zudem ein weiteres Fahrzeug, dessen Fahrer glücklicherweise unverletzt blieb.
 
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Insgesamt waren vier Personen unmittelbar am Unfallgeschehen beteiligt. Die Toyata-Lenkerin war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste mittels Crashrettung aus dem Unfallwrack befreit werden. Parallel dazu versorgten die Rettungskräfte die weiteren Verletzten und sicherten die Unfallstelle ab.
 
Trotz des schnellen Zusammenwirkens aller Rettungskräfte kam für die 61-jährige Fahrerin des Toyota jede Hilfe zu spät. Nach ihrer Befreiung aus dem Fahrzeug wurde sie noch an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst reanimiert, erlag jedoch ihren schweren Verletzungen. Der 19-jährige BMW-Lenker wurde schwer verletzt, seine beiden Mitfahrer im Alter von 17 und 20 Jahren erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
 
Die Feuerwehren übernahmen neben der Personenrettung die Absicherung der Einsatzstelle, stellten den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Zur schnellen medizinischen Versorgung wurde außerdem ein Rettungshubschrauber eingesetzt, der in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle landete.
 
Aufgrund der besonderen Belastung für die eingesetzten Kräfte wurde im weiteren Verlauf die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) an die Einsatzstelle nachalarmiert. Die Nachbetreuung der beteiligten Einsatzkräfte erfolgte anschließend im Feuerwehrgerätehaus Röhrmoos.
  
Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten blieb die Verbindungsstraße mehrere Stunden vollständig gesperrt. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen unterstützten die Feuerwehren die Polizei bei der Verkehrslenkung und reinigten die Fahrbahn. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft München II ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet.
 
Gegen 21.15 Uhr konnten die letzten Maßnahmen der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
 
Im Einsatz waren neben Rettungsdienst und Polizei die Feuerwehren Ampermoching, Pasenbach, Röhrmoos, Schönbrunn und Vierkirchen sowie die Kreisbrandinspektion Dachau.
 
Die Gedanken der Einsatzkräfte gelten den Angehörigen der Verstorbenen, den Verletzten wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.
Tödlicher Frontalzusammenstoß zwischen Schönbrunn und Vierkirchen

Tödlicher Frontalzusammenstoß zwischen Schönbrunn und Vierkirchen
Tödlicher Frontalzusammenstoß zwischen Schönbrunn und Vierkirchen
Tödlicher Frontalzusammenstoß zwischen Schönbrunn und Vierkirchen
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