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Veröffentlicht am: 10.06.2026
Veröffentlicht am: 10.06.2026
Schwerer Busunfall bei Ampermoching - Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz
Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Bussen kam es am Mittwochmittag (10.06.2026) gegen 12.30 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Ampermoching und Haimhausen nahe der Amperbrücke am Ortsausgang von Ampermoching.Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte ein mit Schulkindern besetzter Reisebus, der von Ampermoching in Richtung Haimhausen unterwegs war, mit einem entgegenkommenden Linienbus.
Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Hebertshausen fanden eine Vielzahl verletzter Personen vor und leiteten umgehend die ersten Rettungs- und Versorgungsmaßnahmen ein. Gemeinsam mit Polizeikräften konnten betroffene Personen aus den Fahrzeugen gerettet und medizinisch erstversorgt werden. Bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel unterstützten die Feuerwehrkräfte zudem bei der Betreuung der Verletzten.
Insgesamt wurden bei dem Unfall 31 Personen verletzt. Für ein Kind kam jedoch jede Hilfe zu spät, trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Feuerwehr erlag es später seinen schweren Verletzungen. Zwei weitere Kinder sowie eine Lehrerin wurden schwer verletzt, zwei Kinder erlitten mittelschwere Verletzungen. Darüber hinaus wurden 26 Personen leicht verletzt, darunter auch die Fahrer der beiden beteiligten Busse. Die Verletzten wurden nach der Sichtung und Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Parallel dazu übernahm die Feuerwehr neben der Unterstützung des Rettungsdienstes die Verkehrsabsicherung sowie die Sicherstellung des Brandschutzes. Die Verletzten wurden nach ihrer Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Zur schnellen Versorgung und Verteilung der Patienten waren auch vier Rettungshubschrauber im Einsatz.
Leicht verletzte und unverletzte Betroffene wurden nach der Sichtung durch den Rettungsdienst mit Mannschaftstransportwagen von Feuerwehr und Polizei in das Feuerwehrgerätehaus Ampermoching gebracht. Dort erfolgte ihre weitere Betreuung in einer zentralen Sammelstelle.
Für die betroffenen Fahrgäste sowie deren Angehörige wurde im Feuerwehrhaus Ampermoching die Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B) organisiert.
Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen stand zudem die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) im Feuerwehrhaus Hebertshausen zur Verfügung.
Im Einsatz waren neben Rettungsdienst, Polizei und THW die Feuerwehren Ampermoching, Haimhausen und Hebertshausen sowie die Kreisbrandinspektion Dachau. Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrkräfte an den Maßnahmen beteiligt.
Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten war die Staatsstraße 2339 vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des schweren Verkehrsunfalls aufgenommen. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde zudem ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben.




