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Veröffentlicht am: 11.04.2026
Veröffentlicht am: 11.04.2026
Fit für den Einsatz: Praxisnahe THL-Ausbildung der Kreisbrandinspektion
Am Samstag (11.04.2026) fand am Katastrophenschutzzentrum eine intensive Ausbildung im Bereich der Technischen Hilfeleistung (THL) statt. Insgesamt nahmen 13 Mitglieder der Kreisbrandinspektion an dem Lehrgang teil, der insbesondere die Themen Führung und Einsatzpraxis nach aktuellen Standards der technischen Rettung in den Mittelpunkt stellte.Nach einer kompakten theoretischen Einführung verlagerte sich der Schwerpunkt rasch auf die Praxis. Ziel des Ausbildungstages war es, vorhandenes Wissen zu vertiefen und insbesondere die Führungsfähigkeiten bei THL-Einsätzen weiter auszubauen. In realitätsnahen Übungsszenarien wurden Einsatzabläufe trainiert, um ein möglichst authentisches Lagebild zu schaffen und die Handlungssicherheit zu erhöhen.
Ein besonderer Fokus lag auf der generellen Einsatztaktik sowie der strukturierten und zielgerichteten Erkundung der Einsatzstelle - beides entscheidende Grundlagen für eine sichere und erfolgreiche Einsatzabwicklung. Ebenso wurde die patientenzentrierte Rettung intensiv behandelt, bei der das Wohl des Patienten sowie eine möglichst schnelle und gleichzeitig schonende Rettung im Vordergrund stehen.
Im praktischen Ausbildungsteil wurden verschiedene Rettungstechniken umfassend angewendet und vertieft. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem sicheren und effektiven Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte nach aktuellen Standards. Hierzu zählten unter anderem das Öffnen und Erweitern von Fahrzeugstrukturen, das Entfernen von Türen sowie das Schaffen von Versorgungsöffnungen und Zugangswegen zum Patienten. Die Teilnehmer trainierten die einzelnen Maßnahmen unter realistischen Bedingungen und legten dabei großen Wert auf ein strukturiertes, abgestimmtes Vorgehen im Team.
Die Sicherheit an der Einsatzstelle hatte während aller Übungen oberste Priorität. Die Teilnehmer festigten ihre Fähigkeiten im sicheren und koordinierten Arbeiten und stärkten so ihre Handlungssicherheit auch in komplexen Einsatzlagen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Rolle des sogenannten „inneren Retters“, der sich direkt um den Patienten im Fahrzeug kümmert. Dabei wurden insbesondere Aufgaben, Vorgehensweisen sowie kommunikative Aspekte intensiv geschult. Ergänzt wurde dies durch praxisnahe Übungen zur Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, um die Schnittstellen zwischen Feuerwehr und medizinischer Versorgung weiter zu optimieren.
Auch die Rettung mit dem Spineboard wurde gezielt trainiert. Diese Methode ermöglicht eine besonders schonende Rettung von Patienten, insbesondere bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen, und ist ein wichtiger Bestandteil moderner Rettungskonzepte.
Der Ausbildungstag bot den Teilnehmern eine wertvolle Gelegenheit, ihr Wissen zu festigen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und die Zusammenarbeit innerhalb der Führungsebene weiter zu stärken.











