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Veröffentlicht am: 26.06.2026

Ehrenabend 2026 - Landkreis Dachau würdigt langjährige Verdienste im Feuerwehrwesen

Am Freitag (26.06.2026) luden das Landratsamt Dachau sowie die Kreisbrandinspektion Dachau erneut zum traditionellen Ehrenabend in das Gasthaus Doll nach Ried ein. In feierlichem Rahmen wurden langjährige Verdienste und besonderes Engagement im Feuerwehrwesen des Landkreises gewürdigt. Der Ehrenabend bot dabei einmal mehr Gelegenheit, den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrdienstleistenden in den Mittelpunkt zu stellen und hierfür Dank und Anerkennung auszusprechen.

Insgesamt wurden an diesem Abend 62 Feuerwehrdienstleistende aus dem Landkreis Dachau mit der staatlichen Auszeichnung für ihre langjährige aktive Tätigkeit geehrt. 25 Feuerwehrkameraden konnten für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet werden, weitere 37 Feuerwehrdienstleistende für 25 Jahre. Eine besondere Ehrung erhielt zudem Günther Rapf von der Feuerwehr Petershausen für beeindruckende 50 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr.
 
Neben den Dienstzeitehrungen standen auch personelle Veränderungen im Mittelpunkt des Abends: Vier verdiente Feuerwehrkommandanten wurden feierlich verabschiedet. Zudem wurden neun Kameradinnen und Kameraden für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet - ein Zeichen dafür, dass Einsatz über das normale Maß hinaus gesehen und geschätzt wird.
 
Nach einem gemeinsamen Abendessen in kameradschaftlicher Atmosphäre erfolgte die feierliche Übergabe der Urkunden und Ehrenzeichen durch Landrat Löwl, die anwesenden Landtagsabgeordneten sowie Kreisbrandrat Reischl im Namen des Freistaates Bayern.

Die geehrten Feuerwehrdienstleistenden stammen aus den Feuerwehren Altomünster, Arnbach, Bergkirchen, Biberbach, Dachau, Eichhofen, Eisenhofen, Einsbach, Eschenried-Gröbenried, Feldgeding, Haimhausen, Hebertshausen, Hilgertshausen, Karlsfeld, Kleinberghofen, Kollbach, Langenpettenbach, Lauterbach, Niederroth, Obermarbach, Odelzhausen, Petershausen, Röhrmoos, Sigmertshausen, Sittenbach, Tandern, Unterweilbach und Vierkirchen.
 
Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Gruppe Mira Musi, die mit ihren Klängen zur stimmungsvollen Atmosphäre beitrug.

Ehrenabend 2026 Kreisbrandinspektion Dachau
 Musiker
Ehrenabend 2026 Kreisbrandinspektion Dachau
Kreisbrandrat Reischl
Ehrenabend 2026 Landkreis Dachau
Ehrenabend 2026 Landkreis Dachau

50-jährige aktive Dienstzeit:

FF Petershausen Günther Rapf


 50-Jähriger Jubilar

40-jährige aktive Dienstzeit:

FF Altomünster Josef Wackerl
FF Arnbach Christian Senftl
FF Bergkirchen Johann Hartl
FF Eichhofen Jakob Metz
Christian Neumüller
FF Eisenhofen Josef Arzberger
Josef Kreppold
Andreas Weber
FF Einsbach Andreas Schäffler
FF Eschenried-Gröbenried Wolfgang Benda
FF Haimhausen Siegfried Lutz
FF Hilgertshausen Georg Fottner
FF Kleinberghofen Alexander Michel
FF Kollbach Anton Loderer
FF Langenpettenbach Simon Göttler
Franz Obesser
FF Lauterbach Erwin Heinzinger
Peter Kellerer
FF Obermarbach Herbert Mitulla
FF Odelzhausen Joachim Rausch
FF Petershausen Stefan Schneider
FF Sittenbach Thomas Böck
FF Tandern Johann Birkl
FF Unterweilbach Josef Höhenleiter

 


 40-Jährige Jubilare

25-jährige aktive Dienstzeit:

 
FF Altomünster Andreas Steinberger
Daniel Steinberger
FF Arnbach Josef Meir
Markus Meir
FF Biberbach Andreas Greppmeier
Christian Mayr
Klaus Reichlmayr
FF Dachau Fabian Schürg
FF Eschenried-Gröbenried Michael Rosenkranz
FF Feldgeding Daniel Müller
Sebastian Müller
Harald Orthofer
Tobias Westenrieder
FF Haimhausen Benjamin Biely
FF Hebertshausen Michael Dubitzky
FF Karlsfeld Bernd Grünfelder
Johannes Huf
FF Kollbach Wolfgang Gasteiger
Josef Kari
FF Langenpettenbach Gerhard Keller
FF Niederroth Christian Windele
FF Odelzhausen Michael Hermann
Thomas Rottenfußer
FF Pasenbach Matthias Fottner
Sebastian Stichlmeyr
Christian Strobl
FF Petershausen Rudolf Friedl
Martin Kattner
Stefan Mühe
FF Röhrmoos Stefan Bachinger
Martin Blechl
Stefan Gschwandtner
Tobias Ludwig
Stefan Müller
Sebastian Reiss
FF Sigmertshausen Mario Hosenfelder
FF Vierkirchen Simon Danzer



 25-Jährige Jubilare

Ausgeschiedene Kommandanten

FF Asbach Maximilian Wessner
FF Pasenbach Stefan Huber
FF Weichs Albert Schmid
FF Welshofen Matthias Lutz


 



 Ausgeschiedene Kommandanten
 

Besondere Ehrungen

Der Abend bot den passenden Anlass, nicht nur langjährige Dienstzeiten zu würdigen, sondern auch außergewöhnliches Engagement sichtbar zu machen, das häufig im Hintergrund stattfindet. Für Ihre besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen wurden daher im Namen des Deutschen Feuerwehrverbands, des Landesfeuerwehrverbandes Bayern und des Bezirksfeuerwehrverbands Oberbayern sieben Feuerwehrkameradinnen und -kameraden geehrt ebenso wie eine Privatperson und ein Arbeitgeber.

Josef Grain - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Die Technische Hilfeleistung zählt heute zu den anspruchsvollsten Aufgabenbereichen der Feuerwehren. Moderne Fahrzeuge, neue Technologien und immer komplexere Einsatzlagen verlangen nicht nur eine hochwertige Ausstattung, sondern vor allem eine fundierte und praxisnahe Ausbildung. Dass die THL-Ausbildung im Landkreis Dachau heute auf einem so hohen Niveau steht, ist auch das große Verdienst von Josef Grain.
 
Seit dem Jahr 2016 ist Josef Grain als Kreisbrandmeister tätig und hat in dieser Funktion die Ausbildung im Bereich der Technischen Hilfeleistung maßgeblich weiterentwickelt und nachhaltig geprägt. Mit großem Fachwissen, viel Engagement und einem feinen Gespür für die Anforderungen der Praxis baute er zahlreiche Ausbildungsangebote auf und entwickelte bestehende Konzepte konsequent weiter. Dabei war es ihm stets wichtig, den Einsatzkräften praxisnahe und realistische Ausbildungsinhalte zu vermitteln.
 
Besonders hervorzuheben ist die Einführung spezialisierter Ausbildungsbereiche - unter anderem im Themenfeld Tiefbauunfälle. Mit Weitblick erkannte Josef Grain frühzeitig, welche Herausforderungen künftig auf die Feuerwehren zukommen, und schuf entsprechende Ausbildungsangebote. Dadurch leistete er einen entscheidenden Beitrag dazu, die Einsatzkräfte im Landkreis Dachau bestmöglich auf unterschiedlichste Einsatzlagen vorzubereiten. Viele Feuerwehrdienstleistende profitierten in den vergangenen Jahren von seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner ruhigen, sachlichen Art der Wissensvermittlung.
 
Auch in seiner Heimatfeuerwehr Günding übernahm Josef Grain über viele Jahre hinweg Verantwortung. Zwei Jahre als stellvertretender Kommandant und zwölf Jahre als Kommandant zeigen eindrucksvoll, wie eng er mit seiner Feuerwehr verbunden ist und wie selbstverständlich er Führungsverantwortung übernommen hat.
 
Josef Grain steht beispielhaft für Feuerwehrführung mit Fachkompetenz, Engagement und Herzblut. Sein Wirken hat die Ausbildungslandschaft im Landkreis Dachau nachhaltig geprägt und vielen Kameradinnen und Kameraden wertvolle Impulse vermittelt.
 
Für diese besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde ihm das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen.
Josef Grain - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Johann Trinkl - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Wenn man auf die Geschichte und Entwicklung der Feuerwehr Vierkirchen in den vergangenen Jahrzehnten blickt, dann kommt man an einem Namen nicht vorbei: Johann Trinkl. Über viele Jahre hinweg hat er Verantwortung übernommen, Entscheidungen mitgetragen und die Feuerwehr mit großem persönlichem Einsatz geprägt. Sein Wirken war dabei stets von Verlässlichkeit, Kameradschaft und einem hohen Pflichtbewusstsein geprägt.
 
Bereits seit dem Jahr 1995 engagiert sich Johann Trinkl als Gruppenführer aktiv im Einsatz- und Ausbildungsdienst. Darüber hinaus übernahm er früh Führungsverantwortung innerhalb der Feuerwehr Vierkirchen - zunächst sechs Jahre als stellvertretender Kommandant und anschließend sieben Jahre als Kommandant. In dieser Zeit war er nicht nur Ansprechpartner für seine Mannschaft, sondern auch Motor zahlreicher Entwicklungen innerhalb der Feuerwehr.
 
Besonders hervorzuheben ist sein Engagement bei wichtigen Zukunftsprojekten der Feuerwehr. So war Johann Trinkl maßgeblich an der Beschaffung moderner Einsatzfahrzeuge wie dem LF 20 sowie dem GW-Logistik beteiligt. Ebenso brachte er sich federführend bei verschiedenen Bauprojekten ein - darunter der Umbau des Feuerwehrhauses sowie der Anbau des Nebengebäudes. Projekte dieser Größenordnung verlangen nicht nur Zeit und Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Genau das hat Johann Trinkl über viele Jahre hinweg eindrucksvoll bewiesen.
 
Doch sein Engagement ging weit über den klassischen Feuerwehrdienst hinaus. Auch im Vereinsleben war und ist er eine feste Größe. Als Mitglied des Festausschusses bei den Feierlichkeiten zum 125- und 150-jährigen Jubiläum trug er maßgeblich dazu bei, die Feuerwehr auch gesellschaftlich und kameradschaftlich zu stärken. Gerade diese Verbindung aus Einsatzbereitschaft, Führungsverantwortung und gelebter Kameradschaft zeichnet ihn in besonderer Weise aus.
 
Menschen wie Johann Trinkl prägen eine Feuerwehr oft über Generationen hinweg. Sie sorgen dafür, dass Tradition und Fortschritt miteinander verbunden werden und schaffen die Grundlage dafür, dass Feuerwehr auch in Zukunft funktioniert.
 
Für seine langjährigen und herausragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde Johann Trinkl mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.
Johann Trinkl - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber
 

Maximilian Weßner - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Über viele Jahrzehnte hinweg hat Maximilian Weßner die Feuerwehr Asbach entscheidend mitgeprägt und Verantwortung übernommen - mit großem Engagement, viel persönlichem Einsatz und einer tiefen Verbundenheit zur Feuerwehr und zur Dorfgemeinschaft. Menschen wie ihn braucht jede Feuerwehr: Kameraden, die nicht im Vordergrund stehen wollen, aber durch ihr langjähriges Wirken bleibende Spuren hinterlassen.
 
Besonders beeindruckend ist dabei seine außergewöhnlich lange Amtszeit als Kommandant. Ganze 21 Jahre stand Maximilian Weßner an der Spitze der Feuerwehr Asbach und führte die Wehr in dieser Zeit mit großem Verantwortungsbewusstsein und ruhiger Hand. Über zwei Jahrzehnte hinweg war er Ansprechpartner, Führungskraft, Organisator und Vorbild zugleich - sowohl im Einsatzdienst als auch im kameradschaftlichen Miteinander innerhalb der Feuerwehr.
 
In seine Amtszeit fielen wichtige Entwicklungen für die Feuerwehr Asbach. So war er maßgeblich an der Anschaffung des ersten Tragkraftspritzenfahrzeugs beteiligt - ein bedeutender Schritt für die Einsatzfähigkeit und Zukunftssicherung der Feuerwehr. Solche Projekte verlangen nicht nur Ausdauer und Organisationstalent, sondern auch die Fähigkeit, Menschen zu überzeugen und gemeinsam Lösungen zu schaffen. Maximilian Weßner hat diese Aufgaben stets mit großem Engagement übernommen.
 
Doch sein Wirken beschränkte sich nicht nur auf die eigene Feuerwehr. Über viele Jahre hinweg brachte er sich auch als Mitglied im Kreisfeuerwehrverband ein und unterstützte darüber hinaus als Schiedsrichter zahlreiche Leistungsprüfungen. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Aus- und Fortbildung der Feuerwehren im Landkreis und unterstützte die Feuerwehr weit über die Ortsgrenzen hinaus.
 
Wer über so viele Jahre Verantwortung übernimmt, der prägt nicht nur eine Feuerwehr, sondern auch eine Gemeinschaft. Maximilian Weßner steht beispielhaft für Verlässlichkeit, Pflichtbewusstsein und gelebte Kameradschaft.
 
Für seine langjährigen und besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde ihm das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen.
Maximilian Weßner - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Pfarrer Josef Mayer - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenmedaille

Der Florianstag am Petersberg gehört seit vielen Jahren zu den festen und besonderen Traditionen der Feuerwehren im Landkreis Dachau. Er ist ein Tag des Innehaltens, des Erinnerns und der Gemeinschaft - und untrennbar verbunden mit dem Wirken von Pfarrer Josef Mayer.
 
Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg hat Pfarrer Josef Mayer diesen besonderen Tag geprägt und begleitet. Mit großer Wertschätzung für das Ehrenamt, viel persönlicher Herzlichkeit und einem feinen Gespür für die Anliegen der Feuerwehrdienstleistenden gestaltete er insgesamt 20 Florianstage am Petersberg. Dabei verstand er es immer wieder, den Feuerwehrangehörigen nicht nur Dank und Anerkennung auszusprechen, sondern auch die ideellen Werte des Feuerwehrdienstes hervorzuheben: Zusammenhalt, Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft.
 
Besonders eindrucksvoll war dabei stets die würdige Atmosphäre der Gottesdienste. Gemeinsam mit den Fahnenabordnungen der Feuerwehren, den Ehrengästen und den zahlreichen Feuerwehrangehörigen schuf Pfarrer Josef Mayer einen feierlichen Rahmen, in dem sowohl der Schutzpatron der Feuerwehren geehrt als auch der verstorbenen Kameradinnen und Kameraden gedacht wurde. Viele Feuerwehrangehörige verbinden mit dem Petersberg deshalb nicht nur einen Gottesdienst, sondern ein Stück gelebter Feuerwehrgemeinschaft.
 
Pfarrer Josef Mayer war dabei immer weit mehr als nur geistlicher Begleiter. Er war Ansprechpartner, Unterstützer und ein verlässlicher Freund der Feuerwehren im Landkreis. Sein Wirken hat dazu beigetragen, die enge Verbundenheit zwischen Kirche und Feuerwehr über viele Jahre hinweg sichtbar zu machen und zu stärken.
 
Für diese außergewöhnlichen Verdienste und seine langjährige Verbundenheit mit den Feuerwehren im Landkreis Dachau wurde Pfarrer Josef Mayer mit der Bayerischen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet.
Pfarrer Josef Mayer - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenmedaille

Pfarrer Josef Mayer - Bayerisches Feuerwehr-Ehrenmedaille

Jakob Medla - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

Die Zukunft jeder Feuerwehr hängt entscheidend davon ab, ob es gelingt, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Genau dafür setzt sich Jakob Medla seit vielen Jahren mit großem Engagement, viel Herzblut und bemerkenswertem Erfolg ein. Als Jugendwart der Feuerwehr Hebertshausen hat er die Nachwuchsarbeit in beeindruckender Weise weiterentwickelt und geprägt.
 
Unter seiner engagierten Leitung entwickelte sich die Jugendgruppe seiner Heimatfeuerwehr in den vergangenen Jahren außerordentlich positiv. Aus anfangs fünf Jugendlichen wurde eine starke Gemeinschaft mit mittlerweile 26 Mitgliedern. Dieses Wachstum spricht für sich - und vor allem für die motivierende, offene und kameradschaftliche Art, mit der Jakob Medla die Jugendlichen begleitet und für die Feuerwehr begeistert.
 
Besonders hervorzuheben ist dabei auch sein außergewöhnlicher Einsatz im Bereich der Inklusion. Mit großem persönlichen Engagement gelang es ihm, zwei inklusive Jugendliche aktiv in die Jugendgruppe zu integrieren und ihnen einen festen Platz innerhalb der Gemeinschaft zu geben. Damit setzte er nicht nur ein starkes Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt, sondern zeigte eindrucksvoll, dass Feuerwehr weit mehr ist als Ausbildung und Technik - nämlich gelebte Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung.
 
Jakob Medla vermittelt jungen Menschen nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen, sondern vor allem Werte wie Kameradschaft, Verantwortung und Hilfsbereitschaft. Durch seine Arbeit hat er eine Gemeinschaft geschaffen, in der sich Jugendliche angenommen fühlen und mit Freude engagieren. Gerade diese nachhaltige Nachwuchsarbeit ist von unschätzbarem Wert für die Zukunft der Feuerwehren.
 
Für seine herausragenden Verdienste um die Jugendfeuerwehr und seinen außergewöhnlichen Einsatz in der Nachwuchsarbeit wurdeJakob Medla heute mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber ausgezeichnet.
Jakob Medla - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

Sebastian Völkl - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

Seit vielen Jahren engagiert sich Sebastian Völkl mit großer Leidenschaft und viel persönlichem Einsatz in der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr Röhrmoos. Sein Name steht dort längst für eine engagierte, verlässliche und erfolgreiche Jugendarbeit, die weit über das normale Maß hinausgeht.
 
Bereits seit dem Jahr 2008 bringt sich Sebastian Völkl als stellvertretender Jugendwart aktiv in die Jugendarbeit ein. Seit 2017 trägt er als erster Jugendwart die Verantwortung für die Jugendgruppe der Feuerwehr Röhrmoos. Über all diese Jahre hinweg hat er Generationen von Jugendlichen begleitet, ausgebildet und für das Feuerwehrwesen begeistert.
 
Die Entwicklung der Jugendgruppe spricht dabei für sich: Mit mittlerweile rund 20 Jugendlichen ist eine starke und aktive Gemeinschaft entstanden. Besonders geschätzt wird Sebastian Völkl für seinen kameradschaftlichen Umgang mit den Jugendlichen, seine Geduld und seine Fähigkeit, junge Menschen zu motivieren und zu fördern. Für viele Jugendliche ist er nicht nur Ausbilder, sondern auch Ansprechpartner und Vorbild zugleich.
 
Neben seinem großen Engagement in der Jugendarbeit bringt sich Sebastian Völkl selbstverständlich auch aktiv im Einsatzdienst ein - als Gruppenführer und Maschinist. Auch dort ist auf ihn jederzeit Verlass. Diese Kombination aus verantwortungsvoller Jugendarbeit und aktivem Einsatzdienst zeigt eindrucksvoll seine tiefe Verbundenheit zur Feuerwehr und zum Ehrenamt.
 
Nachwuchsarbeit erfordert Zeit, Geduld und viel persönliches Engagement - oft im Hintergrund und fernab großer Aufmerksamkeit. Sebastian Völkl leistet genau diese wertvolle Arbeit seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft und Beständigkeit.
 
Für seine besonderen Verdienste um die Jugendfeuerwehr wurde ihm die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber verliehen.
Sebastian Völkl - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

 Stephan Feirer - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

Das erste landkreisweite Feuerwehr-Jugendzeltlager mit zentraler Jugendleistungsprüfung im Jahr 2025 war ein bedeutendes Ereignis für die Jugendfeuerwehren im Landkreis Dachau. Viele Jugendliche konnten dort Gemeinschaft erleben, neue Erfahrungen sammeln und ihre Begeisterung für die Feuerwehr vertiefen.
 
Dass diese Großveranstaltung in dieser Form erfolgreich durchgeführt werden konnte, war auch dem außergewöhnlichen Engagement der Feuerwehr Tandern zu verdanken - stellvertretend dafür wird heute Kommandant Stephan Feirer ausgezeichnet.
 
Unter seiner Verantwortung unterstützte die Feuerwehr Tandern das Zeltlager mit großem Einsatz - von den ersten Vorbereitungen über den Aufbau bis hin zu den Aufräumarbeiten nach Veranstaltungsende. Das Gelände und die Infrastruktur der Feuerwehr Tandern wurden für ein Wochenende zum Mittelpunkt der Jugendfeuerwehrarbeit im Landkreis. Eine solche Veranstaltung erfolgreich durchzuführen, verlangt nicht nur organisatorisches Geschick, sondern vor allem die Bereitschaft, viele zusätzliche Stunden ehrenamtlich zu investieren.
 
Gleichzeitig zeigt auch die Entwicklung der Jugendgruppe in Tandern, welchen hohen Stellenwert die Nachwuchsarbeit dort besitzt. Gemeinsam mit seiner Jugendwartin wurde in den vergangenen Jahren eine aktive Jugendgruppe mit mittlerweile 15 Jugendlichen aufgebaut. Damit wurden wichtige Grundlagen für die Zukunft der Feuerwehr geschaffen.
 
Stephan Feirer steht beispielhaft für eine Feuerwehrführung, die Jugendarbeit nicht nur unterstützt, sondern aktiv fördert und ermöglicht. Gerade dieses Engagement ist entscheidend dafür, dass junge Menschen dauerhaft für das Ehrenamt begeistert werden können.
 
Für seine besonderen Verdienste um die Jugendfeuerwehr wurde Stephan Feirer mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber ausgezeichnet.
 Stephan Feirer - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

Katrin Reich - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

Jugendarbeit lebt von Menschen, die bereit sind, Zeit, Energie und Herzblut in die Ausbildung und Betreuung junger Menschen zu investieren. Katrin Reich gehört genau zu diesen Menschen. Mit großem Engagement und viel persönlichem Einsatz setzt sie sich seit vielen Jahren erfolgreich für die Nachwuchsarbeit innerhalb der Feuerwehr Tandern ein.
 
Bereits über viele Jahre hinweg engagierte sie sich erfolgreich in der Jugendarbeit der Feuerwehr Hohenbrunn und sammelte dort wertvolle Erfahrungen in der Ausbildung junger Feuerwehranwärterinnen und -anwärter.
 
Nach ihrem Wechsel zur Feuerwehr Tandern im Jahr 2022 brachte sie dieses Wissen und ihre große Motivation unmittelbar ein und gründete dort eine neue Jugendgruppe. Mit viel Einsatz entwickelte sich daraus innerhalb kurzer Zeit eine starke Gemeinschaft mit mittlerweile 15 Jugendlichen - ein sichtbares Zeichen ihrer erfolgreichen Nachwuchsarbeit.
 
Darüber hinaus leistete Katrin Reich einen wichtigen Beitrag zum ersten landkreisweiten Jugendzeltlager im Jahr 2025. Die Feuerwehr Tandern stellte für diese Großveranstaltung ihr Gerätehaus zur Verfügung. Als Bindeglied zwischen Gemeinde, Feuerwehr und Organisationsteam trug Katrin Reich entscheidend dazu bei, dass die Veranstaltung erfolgreich organisiert und durchgeführt werden konnte. Solche Veranstaltungen verlangen neben organisatorischem Geschick vor allem Teamarbeit, Verlässlichkeit und viel zusätzlichen persönlichen Einsatz.
 
Mit ihrer offenen Art, ihrer Begeisterung für die Jugendarbeit und ihrem großen Engagement vermittelt Katrin Reich jungen Menschen nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen, sondern auch Gemeinschaft, Verantwortung und Freude am Ehrenamt.
 
Für ihre besonderen Verdienste um die Jugendfeuerwehr wurde ihr die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber verliehen.
Katrin Reich - Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber

KFZ-Technik Fottner - Förderschild „Partner der Feuerwehr“

Eine funktionierende Feuerwehr ist nicht nur auf engagierte Feuerwehrdienstleistende angewiesen, sondern auch auf Arbeitgeber, die Verständnis für das Ehrenamt zeigen und ihre Mitarbeiter im Einsatzfall unterstützen.
 
Gerade tagsüber ist dies für viele Feuerwehren von entscheidender Bedeutung. Die Firma KFZ-Technik Fottner aus Hilgertshausen lebt diese Unterstützung in besonderer und vorbildlicher Weise.
 
Mit Maximilian und Florian Fottner engagieren sich gleich zwei Feuerwehrangehörige aktiv bei der Feuerwehr Hilgertshausen. Im Alarmfall werden beide jederzeit selbstverständlich für Einsätze freigestellt - selbst dann, wenn dadurch der laufende Werkstatt- oder Bürobetrieb beeinträchtigt wird. Für einen mittelständischen Betrieb mit nur wenigen Mitarbeitern ist dies keineswegs selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.
 
Gerade in einer Zeit, in der die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt zunehmend herausfordernder wird, setzt die Firma KFZ-Technik Fottner damit ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und gelebte Unterstützung des Ehrenamts. Durch diese Haltung trägt das Unternehmen unmittelbar dazu bei, dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Hilgertshausen auch tagsüber sichergestellt werden kann - und damit letztlich zur Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger.
 
Die Unterstützung der Feuerwehren durch Arbeitgeber erfolgt oftmals still und im Hintergrund, ist aber von unschätzbarem Wert für das Funktionieren des Feuerwehrwesens.
 
Für dieses vorbildliche Engagement und die außergewöhnliche Unterstützung des Ehrenamts wurde der Firma KFZ-Technik Fottner das Förderschild „Partner der Feuerwehr“ verliehen.
KFZ-Technik Fottner - Förderschild „Partner der Feuerwehr“
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