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Veröffentlicht am: 01.01.2026
Veröffentlicht am: 01.01.2026
16 Einsätze in der Silvesternacht – Feuerwehren in Stadt und Landkreis Dachau gefordert
In der Silvesternacht vom 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026 waren die Feuerwehren in Stadt und Landkreis Dachau insgesamt 16-mal im Einsatz. Der Schwerpunkt der Einsätze lag im Stadtgebiet Dachau, wo allein zehn Einsätze abzuarbeiten waren. Die erste Alarmierung erreichte die Feuerwehr Dachau bereits um 21.46 Uhr am Silvesterabend. Bis auf eine technische Hilfeleistung handelte es sich bei allen Einsätzen ausschließlich um Brandeinsätze.Im Stadtgebiet Dachau waren die Einsatzkräfte überwiegend mit kleineren Brandereignissen beschäftigt, die meist durch unsachgemäß entsorgte Feuerwerkskörper verursacht wurden. In sieben Fällen brannten Müll, Mülltonnen oder Feuerwerksbatterien auf Straßen oder Gehwegen. Zudem wurde die Feuerwehr Dachau zweimal unter dem Stichwort „Brand am Gebäude“ alarmiert. In beiden Fällen bestätigte sich die ursprüngliche Meldung glücklicherweise nicht. Am Karlsberg brannte um 1.04 Uhr lediglich eine Feuerwerksbatterie auf einem Vordach, welche rasch abgelöscht werden konnte. Ein weiterer Alarm folgte um 2.29 Uhr in der Birkenrieder Straße, wo eine Feuerwerksbatterie auf einer Terrasse gebrannt hatte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits erloschen, es waren lediglich noch Nachlöscharbeiten erforderlich. Um 3.43 Uhr erfolgte zudem eine Alarmierung wegen einer vermeintlichen Ölspur, die sich bei der Erkundung jedoch als Wasser auf der Fahrbahn herausstellte und kein Eingreifen erforderlich machte. Der letzte Einsatz der Nacht für die Feuerwehr Dachau erfolgte um 6.55 Uhr in der Joseph-Wirth-Straße, wo eine brennende Mülltonne schnell abgelöscht werden konnte.
Auch im übrigen Landkreis kam es kurz nach Mitternacht zu mehreren Brandeinsätzen. In Haimhausen, Hebertshausen, Weichs und Vierkirchen brannte jeweils eine Hecke. In Vierkirchen hatte das Feuer bereits auf einen angrenzenden Geräteschuppen übergegriffen. Die Feuerwehr konnte sowohl die Hecke als auch den Geräteschuppen erfolgreich ablöschen und einen größeren Schaden verhindern.
Ein größerer Einsatz ereignete sich um 1.28 Uhr in Schwabhausen. Unter dem Stichwort „Zimmerbrand mit Person in Gefahr“ wurden mehrere Feuerwehren alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Garagenbrand handelte. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung vor und verschaffte sich mithilfe einer Rettungssäge über das Tor Zugang zur Garage. Ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl konnte erfolgreich verhindert werden. Bereits nach etwa einer halben Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, um 2.51 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Daneben leistete die Feuerwehr Petershausen überörtliche Unterstützung. Um 1.40 Uhr wurde sie mit ihrer Drehleiter nach Jetzendorf im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm zu einem Balkonbrand alarmiert.
Im Landkreis Dachau waren in der Silvesternacht die Feuerwehren Arnbach, Dachau, Günding, Haimhausen, Hebertshausen, Oberbachern, Petershausen, Schwabhausen, Vierkirchen und Weichs sowie die Kreisbrandinspektion im Einsatz.
Die Silvesternacht macht erneut deutlich, welches Brandrisiko von unsachgemäß verwendeten oder entsorgten Feuerwerkskörpern ausgeht. Dank des schnellen Handelns aller eingesetzten Kräfte konnten jedoch größere Schäden verhindert werden.



